Zum diesjährigen Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Hochsauerlandkreis e.V. trafen sich die Wehrleiter und Delegierten der Feuerwehren aus dem HSK sowie Gäste aus der Politik, den Stadt- und Gemeindeverwaltungen des HSK und der Ehrenabteilung des KFV-HSK im Haus des Gastes in Olsberg.
Stellv. KBM Hubertus Kreft eröffnete die Versammlung und moderierte den ersten Teil. Nach Grußworten von Bürgermeister Wolfgang Fischer als Gastgeber, sowie stellv. Landrat Michael Schult für den HSK und stellv. BBM Uwe Wiedenbeck für die Bezirksregierung, bei der alle Redner die Bedeutung des Ehrenamtes in der Feuerwehr hervorhoben und die Feuerwehren aufforderten sich aktiv in den Prozess zur Einbindung von Frauen und Migranten in die Feuerwehren einzubringen, wurden die weiteren Regularien des Verbandstages behandelt.
Kreisbrandmeister Martin Rickert erläuterte in seinem Jahresbericht die vielfältigen Aktivitäten des Kreisfeuerwehrverbandes im vergangenen Jahr, wobei die Facharbeit in den einzelnen Arbeitskreisen geleistet wurde. Besonders ging Martin Rickert auf die Aktivitäten des KFV im Zusammenhang mit der Gründung des VdF-NRW ein und bezeichnete das Jahr 2010 als ein erfolgreiches Jahr da wieder eine Interessenvertretung der Feuerwehren auf Landesebene möglich ist.
Geschäftsführer Jochen Woelke erläuterte den Kassenbericht für das Jahr 2010 und stellt die wesentlichen Positionen der Ausgaben und Einnahmen getrennt für die einzelnen satzungsgemäßen Aufgaben vor. Im anschließenden Kassenprüfungsbericht bestätigten die Kassenprüfer, GBI Hubert Jankowski und SBI Alfons Kleffner, eine einwandfrei und den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Kassenführung. Als neuer Kassenprüfer, für den nach zweijähriger Amtszeit ausscheidenden SBI Alfons Kleffner, wurde SBI Wolfgang Padberg, Niedersfeld einstimmig gewählt.
Als Hauptreferent des diesjährigen Verbandstages, erläuterte der stellv. Vorsitzende des VdF NRW, Kreisbrandmeister Bernd Schneider, den anwesenden Wehrleitern, Delegierten und Gästen ausführlich die Ziele des neuen Verbandes und seinen strukturellen Aufbau. Eingangs erklärte Bernd Schneider, dass er sehr gerne der Einladung des KFV zum diesjährigen Verbandstag nachgekommen sei, um beim mitgliederstärksten Kreisverband innerhalb des VdF den neuen Verband vorzustellen.
In seinem Referat erläuterte Bernd Schneider, dass es Ziel des VdF-NRW ist, Interessenvertretung für alle Feuerwehren, aber auch für alle Feuerwehrfrauen und –männer angefangen beim Mitglied der JFw und dem Feuerwehrmann(frau)anwärter, zu betreiben. Wichtig sei bei der Interessenvertretung auch das die Anliegen der Freiwilligen Feuerwehren insbesondere in den ländlichen Bereichen angemessen vertreten werden.
KBM Schneider führte weiter aus, das beim VdF alle wesentlichen Entscheidungen, insbesondere in finanziellen Fragen, zukünftig von der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung getroffen werden und die Entscheidungsbefugnis des einstmals mächtigen Verbandsausschusses auf wesentliche Punkte des laufenden Geschäfts beschränkt sind.
Zum Abschluß des Verbandstages hatte der Vorsitzende des KFV- HSK, KBM Martin Rickert, noch die erfreuliche Aufgabe die vom Präsidenten des DFV verliehene Ehrennadel in Gold der Deutschen Jugendfeuerwehr an den ehemaligen Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Schwarz zu überreichen. In seiner Laudatio erklärte Martin Rickert, das Uwe Schwarz in seiner neunjährigen Amtszeit als KJFwW maßgeblich am Aufbau vieler neuer Jugendfeuerwehrgruppen HSK beteiligt war. Uwe Schwarz habe sich weit über die normalen Anforderungen an den KJFwW für die Jugendfeuerwehren im HSK eingesetzt.