832 Feuerwehrfrauen und -männer bestanden den Leistungsnachweis
davon standen 24 Feuerwehrfrauen ihren „Mann“
Obermarsberg. Trotz Dauerregens waren am Samstag 832 Feuerwehrfrauen und -männer nach Obermarsberg gekommen, um ihre Leistungsstärke unter Beweis zu stellen. Rundum die Nikolaikirche musste so mancher Schlauch ausgerollt werden. Die sportliche und geistige Frische mussten auf dem Sportplatz und im Sportlerheim bewiesen werden. Kreisbrandmeister Martin Rickert (Meschede-Calle) jedenfalls war mit dem Ausgang des siebzehnten Leistungsnachweises vollauf zufrieden.
Bereits um 9:00 Uhr waren am Morgen die ersten Gruppen ins „Rennen“ gegangen. 17:00 Uhr war es dann soweit als die letzte Gruppe ihren Nachweis über die praktischen, theoretischen und konstitutionellen Fähigkeiten unter Beweis gestellt hatte. Rund 70 Schiedsrichter aus den Führungsetagen der Feuerwehren überwachten unter Leitung von Oberschiedsrichter Peter Eickel (Arnsberg-Herdringen) den ordnungsgemäßen Ablauf der Übungen.
Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik waren vor Ort, um sich vom Leistungsstand der Freiwilligen Feuerwehren zu überzeugen, unter ihnen auch Landrat Dr. Karl Schneider.
Den Pokal für die zeitschnellste Gruppe beim feuerwehrtechnischen Teil und sportlichen Hindernislauf, der erstmal ausgelobt wurde, sicherte sich eine Gruppe der Löschgruppe Obermarsberg, die übrigens mit vier Gruppen und 29 Teilnehmern die stärkste Einheit stellte.
Zwei Gruppen konnten den Löschangriff nicht in der geforderte Zeit von fünf Minuten abschließen, bei dem drei C-Rohre vorgenommen werden mussten. 30 Fragen mussten von jeder Gruppe beim schriftlichen Teil beantwortet werden und jedes Gruppenmitglied hatte drei spezielle Feuerwehrkonten anzubringen. Sportlich war eine Hindernisstrecke von 450 Metern zu bewältigen.
Dank der vorbildlichen Organisation der Feuerwehr Obermarsberg verlief der Leistungsnachweis trotz der widrigen Wetterverhältnisse gut.
Landrat Dr. Karl Schneider besucht das Wettkampfbüro, im Bild mit Kbm Martin Rickert und den stellv. Kbm Klaus-Peter Eickel und Hubertus Kreft
Die Schiedsrichter bei der Übung zur Technischen Hilfeleistung trotzen dem Wetter im Eingang der Nikolaikirche.